Frühjahrsfrust – dagegen ist ein Kraut gewachsen

Kräuter werden als (alte) neue Hausmittel gegen fast jedes Zipperlein wiederentdeckt

Geduldet als kulinarische Dekoration, nach dem Essen als Likörchen zur Verdauung genossen, ansonsten meistens verschmäht – Kräuter führen häufig ein Schattendasein und werden in ihrer Wirkung drastisch unterschätzt. Das war nicht immer so. Die Geschichte der Kräuter ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst: Im Europa des Mittelalters gehörte das Sammeln wilder Kräuter zum Alltag der Landbevölkerung dazu. Das Wissen über die medizinische Wirkung der robusten Gewächse wurde über Generationen hinweg weitergegeben.

Mit der Entwicklung der modernen Medizin wurden die grünen Alleskönner in ihrer Bedeutung als Arznei verdrängt. Positiv an dieser Entwicklung ist, dass dadurch die Pflanzen unverändert bis heute überleben konnten. Auch ihre Wirkung blieb damit unverfälscht. Im Zuge der Renaissance der Homöopathie erlangen nun auch die Kräuter ihre ursprüngliche Bedeutung zurück – teilweise an prominenter Stelle: Sternekoch Alfons Schuhbeck schwört bei seinen Kreationen nicht nur auf ihre Aromen, sondern weiß auch um die Inhalte. Und die sind nicht ohne…

Eine Geheimwaffe gegen Frühjahrsmüdigkeit ist der Schnittlauch mit seinem hohen Gehalt an Eisen – senkt aber, falls nötig, auch erhöhte Cholesterinwerte, wirkt harntreibend und bremst frühzeitige Arteriosklerose. Mixt man den Schnittlauch dann noch mit Petersilie, haben Depressionen am Jahresanfang keinerlei Chance mehr. Gerade mal ein Esslöffel Petersilie deckt den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen am Spurenelement Mangan, das wichtig für die positive Stimmung ist. Und was den Vitamin-C-Gehalt angeht, kann man das grüne Kraut ebenfalls getrost als Spitzenreiter bezeichnen: Nur ein einziger Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilogramm Orangen – ein optimaler Schutz vor Erkältungen. Ähnliche Wirkung hat auch die Kresse, welche zusätzlich den Organismus mit dem lebenswichtigen Spurenelement Jod versorgt und besonders wegen einer Eigenschaft gerade im Frühjahr unersetzlich ist: Es lässt den Winterspeck verschwinden! Eine Handvoll Kresse am Tag füllt den Magen und schützt vor Hungerattacken.

Die Verwendungsweise der Kräuter ist vielfältig – egal, ob als Würze in der Mayonnaise, frisch geschnitten aufs Frischkäsebrötchen oder als Kräuteressig angesetzt. Unkompliziert ist ebenso die Anschaffung und Pflege. Im Supermarkt gekauft und zu Hause in dekorative Blumentöpfe auf einem Gemisch von Blumenerde und Sand gepflanzt, sind die Kräuter nicht nur gesund, sondern können zum wunderschönen Blickfang werden. Sowohl in der Wirkung als auch beim Aussehen kann da kein noch so schönes Pillendöschen aus der Hausapotheke mithalten!

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